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Netzwerkprobleme in Unternehmen vermeiden

Netzwerkprobleme in Unternehmen vermeiden

Unternehmensnetzwerke sind komplizierte Konstrukte. Dementsprechend kompliziert ist es auch, die Ursache von Netzwerkproblemen zu beheben. Dabei zählt besonders bei kritischen Netzwerkfehlern jede Sekunde. Wie lassen sie sich finden und beheben?

Unternehmensnetzwerke – eine komplizierte Sache

Ein funktionierendes Firmennetzwerk ist eine Kunst für sich. Viele verschiedene Komponenten sind involviert, manche von ihnen passen besser, andere schlechter zum gesamten Konstrukt. Der Grund dafür ist einfach: Die meisten Unternehmensnetzwerke sind nicht auf dem Reißbrett entstanden, sondern historisch gewachsen. Korrelierend zum Wachstum des Unternehmens und neuen Anforderungen ist hier etwas hinzugekommen, dort etwas weggefallen und manche antiquierten Strukturen trotzen hartnäckig der Zeit.

Diese Komplexität ist historisch gesehen vielleicht interessant, im Geschäftsalltag ist sie allerdings problematisch. Einerseits ist sie häufig die Ursache von Netzwerkproblemen, andererseits macht sie deren Behebung oft unnötig schwer: Im komplizierten Netzwerkgefügen den Netzwerkfehler zu finden, gleicht oft der Suche nach der berühmten Stecknadel im Heuhaufen.

Bevor wir typische Netzwerkprobleme nennen und damit die Suche hoffentlich erleichtern, wollen wir zuerst einen Überblick über die wichtigsten Komponenten im Firmennetzwerk geben und einen Blick auf die Auswirkungen von Netzwerkproblemen werfen. Und zum guten Schluss verraten wir, wie Sie Netzwerkprobleme in Zukunft verhindern können.

Warum ein Windows-10-Nachfolger?

Eines vorweg: Der Windows-10-Nachfolger scheint nicht unbedingt revolutionär zu sein. Nichtsdestotrotz passt sich Windows 11 in wichtigen Teilen viel besser an die Anforderungen der heutigen Nutzungsweisen an. Sowohl private als auch geschäftliche Nutzende sollen mit dem nun noch schnelleren Betriebssystem effizienter arbeiten können. Microsoft selbst spricht von einer neuen Windows-Erfahrung, die die Nutzenden näher an die Menschen und Dinge bringt, die ihnen wichtig sind.

Die „neue Windows-Erfahrung“ scheint auch der Grund dafür zu sein, dass es nun doch ein eigenständiges Produkt und keine weitere Version von Windows 10 geworden ist.

Firmennetzwerk: die wichtigsten Komponenten

Firmennetzwerke sind komplex und bestehen aus vielen verschiedenen Komponenten. Aber welche sind das genau? Pauschal lässt sich das schlecht sagen, denn jedes Firmennetzwerk ist unterschiedlich aufgebaut und funktioniert anders. Es gibt aber einige wichtige Komponenten, die so ziemlich in jedem Unternehmensnetzwerk vorkommen. Dabei wird häufig zwischen aktiven und passiven Netzwerk-Komponenten unterschieden. Aktive Netzwerk-Komponenten sind aktiv am Netzwerkverkehr beteiligt, verarbeiten Signale und benötigen dazu eine Stromversorgung. Hier eine kurze Übersicht:

  • Server: Server stellen PCs Rechenleistung, Speicher, Daten und Dienste zur Verfügung. Weil sie ständig eine Menge an Anfragen und Daten verarbeiten und letztere auch speichern, sind bei Servern Leistung, Ausfallsicherheit, Skalierbarkeit und Verwaltbarkeit entscheidend. Eine Sonderform sind sogenannte NAS-Server.
  • Router/Modem: Als Dreh- und Angelpunkt für den Datenverkehr haben Router, meist mit eingebautem Modem, eine zentrale Funktion im Netzwerk. Hier kommen Datenpakete aus der Außenwelt an und werden über LAN oder WLAN an die Zieladresse im Netzwerk weitergeleitet; aber auch die interne Kommunikation läuft über den Router.
  • Switch: Als Netzwerkknotenpunkte dienen Switches innerhalb eines Netzwerks, indem sie die im Netzwerk befindlichen Computer miteinander verbinden und für einen einfachen und schnellen Zugriff und Datenaustausch sorgen. Eine der Hauptaufgaben ist die optimale Verteilung von Daten-Workloads.
  • Firewall: Wie eine Brandschutzmauer schützen Firewalls das Unternehmensnetzwerk. Ob Hardware-Firewall oder Firewall in der Cloud: Beide haben unter anderem die Aufgabe, Hackerangriffe zu verhindern.

Es gibt noch einige weitere aktive Komponenten mit Stromverbindung, darunter Hubs, Bridges und Gateways. Sie alle tragen in der Regel dazu bei, Geschäftsprozesse hochverfügbar zu unterstützen. Passive Netzwerkkomponenten – darunter Patchkabel, Installationskabel, Anschlussdosen, Steckverbinder, Patchfelder, Netzwerkschränke und DSL-Splitter – benötigen keine Stromverbindung und haben insbesondere eine infrastrukturelle Funktion. Aber auch sie sind für das Gesamtkonstrukt absolut notwendig und können als Fehlerquelle Netzwerkprobleme verursachen.

Was sind die Auswirkungen von Netzwerkproblemen?

Oft lassen sich eine Verlangsamung oder eine Unterbrechung der Datenverbindung nach außen oder auch innerhalb des Firmennetzwerks als direkte Auswirkung von Netzwerkfehlern ausmachen. Mitarbeitende können vorhandene Daten nicht abrufen oder neue Informationen nicht speichern. Ein Produktivitätsverlust ist dann die Konsequenz: Das Netzwerk wird unter Umständen komplett ausgebremst und Geschäftsprozesse geraten ins Stocken. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu Datenverlusten oder einem kompletten Netzwerkausfall kommen.

Das ist nicht nur für das Geschäft selbst ärgerlich, sondern auch für die Mitarbeitenden. Schließlich werden diese in ihrer Arbeit unterbrochen, müssen ärgerliche Pausen hinnehmen und können nach der Unterbrechung vielleicht einen guten Gedankengang nicht wieder aufnehmen. Vor allem wenn solche Netzwerkprobleme länger dauern, können wertvolle Ideen verloren gehen – und treten sie häufig auf, kann auch die Motivation der Mitarbeitenden leiden.

Dass Microsoft Teams als eines der wichtigsten Microsoft-Tools direkt in das System integriert ist, trägt ebenfalls zur Produktivität bei. Text-Chats, Video-Chats und Sprachanrufe lAuf den Punkt gebracht: Die wichtigste Auswirkung von Netzwerkproblemen ist die Schädigung des Geschäfts – und zwar durch die Unterbrechung der Arbeit und den damit einhergehenden Zeitverlust während der Problembehebung, durch die geminderte Produktivität und durch einen möglichen Datenverlust.

Das sind typische Netzwerkprobleme

Einige Netzwerkprobleme treten besonders häufig auf. Im Folgenden stellen wir Ihnen fünf besonders typische Netzwerkprobleme kurz und knapp vor:

  1. Netzwerkprobleme durch (Neu-)Konfigurationen:
    Einige Netzwerk-Komponenten müssen konfiguriert werden. Falsche Einstellungen können allerdings Netzwerkprobleme verursachen. Bei Neukonfigurationen kann es vorkommen, dass sie nicht gespeichert werden und bei einem Neustart verloren gehen oder dass sie den Unternehmensrichtlinien widersprechen, was dann Leistung, Zuverlässigkeit und Sicherheit negativ beeinflussen kann.
  2. Netzwerkprobleme durch Überlastung:
    Netzwerke sind an vielen Stellen unterschiedlich leistungsstark – und dadurch kann es zu einer Überlastung kommen. Ist beispielsweise die Firewall überlastet, können keine neuen Verbindungen hergestellt werden. Das kann dazu führen, dass geschäftskritische Anwendungen nur eingeschränkt funktionieren und VPN-Verbindungen fehlerhaft sind. Ein anderes Beispiel ist die Überlastung durch eine hohe externe Datenlast, beispielsweise durch den Download großer Dateien von außerhalb des Netzwerks. Verlangsamte Reaktionszeiten behindern in solchen Fällen die Arbeit.
  3. Netzwerkprobleme durch schlechte Absicherung:
    Sind Unternehmensnetzwerke nicht gut genug abgesichert, kann Schadsoftware ins System eindringen. Es ist gut möglich, dass sie zunächst nur zum Ausspionieren des Systems eingesetzt wird und erstmal „nur“ Speicherplatz blockiert. Bestimmte Malware-Arten können Daten aber auch verschlüsseln oder damit Datenströme zum Stillstand bringen.
  4. Netzwerkprobleme durch Leistungsschwäche:
    Wenn ein Lüfter versagt, die Stromversorgung schwankt oder ein Kühlsystem nicht richtig funktioniert, kann dies zu Leistungsschwäche führen. Häufig resultiert daraus ein Neustart und eine Nicht-Verfügbarkeit des Netzwerkgeräts, was sich wiederum auf die davon abhängigen, verknüpften Geräte auswirkt.
  5. Netzwerkprobleme durch mangelndes Management:
    Es gibt verschiedene Maßnahmen, die für Unternehmensnetzwerke wichtig sind. Dazu gehört beispielsweise das Aufsetzen einer Priorisierung der Netzwerkkomponenten (Stichwort: Quality of Service). Sind beispielsweise wichtige Geschäftsanwendungen nicht priorisiert, laufen sie bei allgemeinen Netzwerkproblemen langsam. Häufig betroffen sind davon unter anderem VOIP-Anwendungen.

Netzwerkprobleme können also sehr unterschiedlich sein. Unternehmen tun grundsätzlich gut daran, Netzwerkprobleme gar nicht erst entstehen zu lassen.

So verhindern Sie Netzwerkprobleme im Unternehmen

Wie können Unternehmen Netzwerkprobleme vermeiden? Dazu gibt es verschiedene Schrauben an denen man drehen kann. Den Anfang macht eine genaue Netzwerkanalyse, auch IT-Infrastrukturanalyse genannt. IT-Fachleute verschaffen sich damit ein genaues Bild der gesamten IT-Infrastruktur und können dazu auch ein Netzwerkdiagramm erstellen. Dies stellt dann die Basis für eine IT-Optimierung dar. Versierte IT-Fachkräfte können das Netzwerk perfekt auf den konkreten Bedarf abstimmen, was vielen Netzwerkproblemen sofort den Nährboden nimmt.

Hilfreich ist auch der Einsatz einer Netzwerk-Monitoring-Lösung, mit der sich sämtliche Netzwerk-Komponenten überwachen lassen. Solche Tools erkennen oft schon die kleinsten Anomalien und schlagen bereits bei geringfügigen Anzeichen auf einen Hardware-Fehler oder eine ungewöhnliche Erscheinung Alarm. Durch eine sofortige Reaktion lässt sich verhindern, dass Netzwerkprobleme akut werden und ein Schaden entsteht.

Wir stricken stabiles Netz

Unternehmensnetzwerke sind jetzt schon komplex – und werden perspektivisch gesehen vermutlich noch komplexer. Immer mehr Komponenten müssen integriert werden, die Zahl an Endgeräten im Netzwerk wächst, Cloud-Anwendungen bringen neue Erfordernisse mit sich und besonders im industriellen Kontext stehen mit dem Internet of Things noch viele Herausforderungen auf der Tagesordnung. Um sich schon jetzt auf die Anforderungen von morgen vorzubereiten und gleichzeitig Netzwerkprobleme von heute im Griff zu haben, sollten Unternehmen die Optimierung ihres Firmennetzwerks auf ihrer Agenda unbedingt weit oben platzieren.

Unterstützung bei diesem Vorhaben bietet Ihnen unser Team von der optimIT. Wir stricken ein zugleich stabiles und sicheres Netz und sorgen dafür, dass Geschäftsprozesse ungestört über die Bühne gehen. Mit der IT-Infrastrukturanalyse, der Optimierung des Netzwerks durch die Beschaffung neuer Hardware und Software und ausgeklügelten Monitoring-Mechanismen sind unsere Netzwerkprofis gern für Sie da. Nehmen Sie für eine erste unverbindliche Beratung Kontakt zu uns auf.